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C4 Feedback

Ticket #ThemaRückmeldungStatus (eingearbeitet/schwebend/abgelehnt)FeedbackgeberInDatum
C4.01

Einhaltung des Mindesteinkommen

Im Handbuch steht, dass das nettoeinkommen in bezug auf einen Ein-Personen-Haushalt nicht unter 1300€ liegen soll.
Die Firmen rechnen für den Bericht aber nicht die tatsächlichen Nettoeinkommen auf Ein-Personen-Haushalte um. Sondern sie nehmen die originalen Zahlen.
So dass bei Firma 1 alle Mitarbeiter drüber liegen (weil zufällig in den niedrigsten Einkommensklassen niemand mit Lohnsteuerklasse 5 arbeitet) während in Firma 2 trotz des gleichen Lohnniveaus einige Mitarbeiter unter die Grenze rutschen (weil sie Lohnsteuerklasse 5 haben).
Das bedeutet, die eine Firma bekommt von uns die volle Punktzahl, die andere nicht. Sie zahlen aber genau gleich und haben keinen Einfluss auf das Netto. Denn es ist Entscheidung der Mitarbeiter, ob sie heiraten wollen und welches Steuermodell sie wählen.
Deshalb ist blöderweise das Netto gerade nicht aussagefähig an dieser Stelle.
Das bedeutet aus meiner Sicht:
- entweder wir lassen den Nettowert von 1300 in der Matrix stehen, es muss dann aber ganz prominent reingeschrieben werden, dass die Unternehmen ihre niedrigsten Nettogehälter auf einen fiktiven Ein-Personen-Haushalt umrechnen müssen
- oder wir berechnen einmalig, wie hoch ein Brutto sein muss, damit es bei einem 1-Personen-Haushalt ohne Kirchensteuer auf 1300 netto kommt und setzen diesen Bruttowert als Maßstab in der Matrix ein.

Für den Mindestlohn von 8,50 habe ich das Spiel mal gemacht. Wenn man von einer 40-Stunden-Woche ausgeht (ohne Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Zuschläge, etc.), dann wäre das ein Brutto von knapp 1400€ und ein netto von etwa 1000€
Das bedeutet, die reine Einhaltung des Mindestlohnes an sich würde noch keine Erfüllung des Kritierums bedeuten.

Christian Rüther: bei Brutto-Zahlen können wir wenig aussagen, was nachher netto beim Menschen bleibt, deshalb hatte sich Nonno für netto entschieden, wenn ich mich recht entsinne.
Es geht ja um ein lebenswürdiges Einkommen und die Frage ist, ob das Mindesteinkommen ausreicht. Ich denke nicht bzw. müsste man das zusammenrechnen. 
Ein gesetzlicher Mindeststandard darf als Orientierung dienen ist für mich aber nicht immer der Gradmesser. Wahrscheinlich müsste der Betrag nochmal aufgesplittet werden für Singles, Ehepaare, Kleinfamilie etc...
Kirchensteuer ist Privatangelegenheit und das würde ich rausrechnen - ist der Beitrag für eine spirituelle Dienstleistung

 schwebend

Johanna Paul 02/2015